Ostern – irgendwie!

Im Februar haben wir auf die diesjährige Fastenaktion der evangelischen Kirche hingewiesen. Jetzt beim Schreiben eines Gedankens zum bevorstehenden Osterfest schauen wir auf den Kalenderspruch von heute, dem 16. März, mitten in der Coronakrise: Die Überschrift lautet „Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?“
Dieser Satz macht gerade in diesen Tagen nachdenklich. Schon heute ist klar, es wird ein besonderes Osterfest 2020 werden. Vermutlich keine Ostergottesdienste und auch der Besuch bei Oma und Opa will gut überlegt sein. Einschnitte und Beschränkungen, wie wir sie noch nie erlebt haben, prägen diese Zeit. Wir werden diese Herausforderung nur mit großer Solidarität und Geduld weltweit bewältigen können.
Aber es zeigen sich auch kleine Lichtblicke in der dunklen Krise. Den Rettungs- und Hilfsdiensten, den Polizistinnen und Polizisten, dem medizinischen Fachpersonal, den systemrelevanten Berufsgruppen schlägt gerade eine Welle der Solidarität und Wertschätzung entgegen. Beeindruckend wenn in Spanien und Italien die Menschen auf den Balkonen minutenlang lange für den unermüdlichen Einsatz so vieler Helferinnen und Helfer applaudieren.
Wir erleben gerade, wie unsere Gesellschaft in vielen Teilen zusammenrückt und zusammensteht. Vor wenigen Wochen waren die Medien voll von Talkshows, in denen es um die Beobachtung ging, dass unsere Gesellschaft auseinanderdriftet. Unvorhergesehen ändert sich die Lage. Plötzlich sind Dinge möglich, die bisher undenkbar schienen…
Plötzlich wird irgendwie Ostern!

Als Christinnen und Christen feiern wir an Ostern so etwas Unglaubliches: Unmöglich Scheinendes wird möglich. Das Leid und der Tod haben nicht das Letze Wort – sondern das Leben!

Wir wünschen uns, dass wir uns alle bald nach Ostern, gesund und froh, wiedertreffen dürfen.

Ihre Polizeiseelsorge
Anne Henning und Patrick Stöbener

30. März 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Wir sind da!

Anne Henning und Patrick Stöbener

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir erleben derzeit eine brisante Lage, die sich täglich dynamisch weiterentwickelt und alle Kräfte fordert. Ständig eröffnen sich neue Herausforderungen und Lösungen müssen gefunden werden. Das kostet Kraft und Nerven.
Als Polizeiseelsorge wollen wir in diesen turbulenten Zeiten weiterhin für Sie da sein. Auch wenn wir nicht auf die Dienststellen kommen können, oder Sie zu uns, in unsere Diensträume, sind wir weiterhin erreichbar, ansprechbar und zum Gespräch für Sie da.
Gerne können Sie telefonisch oder per Mail Kontakt mit uns aufnehmen. Sie erreichen uns wie bisher über Outlook per Mail und per Telefon.

Jetzt, wo auch die so wertvollen Flurgespräche, beispielsweise mit unseren Beiratsmitgliedern oder den Sozialen Ansprechpartnern, immer schwieriger werden, scheuen Sie sich nicht, die Kolleginnen und Kollegen des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirates anzurufen oder anzumailen und dabei eine „digitale Kaffeeauszeit“ zu nehmen.

Wir sind für Sie da: verschwiegen – kollegial – kreativ – digital

Ihre Polizeiseelsorge
Anne Henning und Patrick Stöbener
gemeinsam mit dem ökumenischen Beirat der Polizeiseelsorge

Anne Henning
dienstliches Outlook: Anne Henning
oder anne.henning@evkirchepfalz.de
Telefonnummer: 0173 24 44 620

Patrick Stöbener
dienstliches Outlook: Patrick Stöbener
oder patrick.stoebener@bistum-speyer.de
Telefonnummer: 0151 148 798 96

Mitglieder des ökumenischen Beirats der Polizeiseelsorge
Eine Liste der Mitglieder finden Sie hier! Ihre eMail-Adressen und Telefonnummern sind im dienstlichen Outlook-Adressbuch hinterlegt.

Bleiben Sie und Ihre Lieben behütet und gesund!

23. März 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Coronavirus: Veranstaltungen abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie haben auch wir unsere Veranstaltungen bis Anfang Mai abgesagt.

Bitte bleiben Sie gesund!

16. März 2020 von Bernhard Christian Erfort
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ZUVERSICHT

…mal ganz anders

„ZUVERSICHT“ heißt die Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in diesem Jahr. Erst der Untertitel erläutert, worauf in dieser Zeit verzichtet werden soll. Er lautet: „Sieben Wochen ohne Pessimismus“.

In der Regel sind wir Fastenaktionen gewohnt, die dazu motivieren, auf Liebgewonnenes zu verzichten, um das Weg– und Loslassen zu lernen. Viele denken dabei an Süßes, Alkohol, Fernsehen. Auch das Handy-Fasten ist im Kommen.

„Sieben Wochen Zuversicht“ klingt ganz anders. Das ist doch toll, schmerzfrei, sogar angenehm. Das stimmt. Dennoch fordert es uns einiges an Disziplin ab, wenn wir uns auf diese Übung einlassen.

Beobachten Sie sich einmal selbst. Wie oft ertappen Sie sich dabei, dass Sie sich um etwas sorgen? Habe ich das jetzt richtig entschieden? Was denkt mein Chef darüber? Geht es den Kindern gut? Werde ich mit dem Geld auskommen?

Unsere Medienlandschaft verstärkt unsere Befürchtungen noch. In den Nachrichten werden vor allem die besorgniserregenden Tatsachen genannt. Das Positive scheint uninteressant. Dabei geht es uns so gut, wie keiner Generation vor uns. Doch vielen von uns sind Angst und Sorge zur zweiten Natur geworden.

Fasten soll die Seele und den Körper reinigen. Bei Ängsten und Sorgen schüttet unser Gehirn haufenweise Hormone und Botenstoffe in unseren Körper, die ihn stressen. Es kostet Kraft, sie wieder abzubauen, damit wir neue Ruhe erlangen. Sorgenfasten hat daher durchaus eine reinigende Wirkung auf Seele und Körper. Es führt zur Erholung unseres Leibes und schafft freien Raum in Kopf und Seele.

In jedem Leben passieren auch schlimme Dinge und Loslassen gehört zum Leben. Doch meist erleben wir viel weniger Unglücke, als wir befürchtet haben. Mark Twain sagt es mit einem Augenzwinkern und der Fähigkeit, über sich selbst zu lächeln. „Es gab in meinem Leben viele Katastrophen. Einige davon sind sogar passiert.“ Hören wir also auf, uns das Leben mit negativen Phantasien zu verdüstern, die uns unnötig belasten. Deshalb laden wir Sie zusammen mit der Fastenaktion der EKD ein, sieben Wochen Sorgen zu …

… fasten.

Viel Erfolg dabei und eine gute Zeit wünscht Ihnen
Ihre Polizeiseelsorge, Anne Henning und Patrick Stöbener

26. Februar 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Polizeiseniorenfreizeit

Herzlich laden wir Polizeibedienstete im Ruhestand zu unserer Polizeiseniorenfreizeit nach Schönau in die Heilsbach ein.

Die 17. Heilsbach-Freizeit findet vom 4. bis 7. Mai 2020 statt. Um die verbindliche Anmeldung bis spätestens 27. April 2020 wird gebeten.

Alle Infos findet ihr hier →

16. Februar 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Seminare für Polizeibedienstete

Seminare der Polizeiseelsorge - Jetzt anmelden!

Seminare der Polizeiseelsorge – Jetzt anmelden!
Die Polizeiseelsorge Pfalz bietet ihren Polizeibediensteten regelmäßig Seminare an. Schon jetzt könnt ihr euch für die ersten Seminare anmelden. Die Seminare werden vom ökumenischen Polizeiseelsorgebeirat im Bistum Speyer und in der evangelischen Kirche der Pfalz finanziell unterstützt. Unsere Seminare und Veranstaltungen findet ihr hier ➡ 

30. Januar 2020 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Polizeiseelsorge | Kommentare deaktiviert für Seminare für Polizeibedienstete

Rom-Wallfahrt 2021

Termin vormerken!
Rom, die „ewige Stadt“ lockte schon zu allen Zeiten viele Menschen an. Die Polizeiseelsorge im Bund und in den Ländern lädt vom 20. bis 26. März 2021 (!) Polizeibedienstete zur Pilgerreise nach Rom ein. Erste Infos unter https://s.rlp.de/wMPkK.

10. Januar 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Bleibt alles anders

Wir feiern das neue Jahr und ich frage mich, was bringt uns das Jahr 2020?

Jedes Jahr zum Jahreswechsel haben Prognosen Hochkonjunktur. Sie sollen uns voraussagen, was uns die nächsten zwölf Monate erwartet.

Wenn ich eine Prognose stellen sollte, ich würde Ihnen sagen: „Bleibt alles anders“.

Das kommt Ihnen bekannt vor? Das Zitat stammt aus dem gleichnamigen Song von Herbert Grönemeyer. Ich finde, es trifft ins Schwarze.

Der Liedtext – googeln Sie ihn mal – ist reich an Metaphern. In der ersten Strophe heißt es:

„Thron über Konvention | Das Leben kommt von vorn
Stehst unter einem hellen Stern | Einem hellen Stern
Verträum‘ dich in deinem Traum | Verlass dich auf Zeit und Raum
Du gehörst zum festen Kern
Trockne die Tränen | Zieh deine Kreise
Der stille Weg | Folgt dem Sonnenaufgang leise
Und tanz den Tanz auf dünnem Eis“

Ich lese darin, dass wir dem Leben nicht ausweichen können. Täglich machen wir neue Erfahrungen und lernen daraus. Manchmal wandeln wir über „dünnes Eis“ oder müssen unsere Tränen trocknen. Das Leben ist nicht immer gut zu uns. Doch sollten wir das Beste daraus machen. Tanz den Tanz. Tanzen – das ist Lebensfreude!

Jeder Tag ist ein neuer Tag. Der „helle Stern“, er symbolisiert mir, dass unser Leben auch von Glück und guten Dingen geprägt ist. Es geht weiter, voran. Wir sollten uns auf „Zeit und Raum“ und damit auf Gott verlassen.

Im neuen Jahr bleibt also alles anders. Das ist meine Prognose. Wir sollten nicht zufrieden sein, mit dem was wir erreicht haben, sondern unsere Ziele erweitern.

„Geh voran – bleibt alles anders“ – es gibt keinen Stillstand. Stell dich dem Leben.

In diesem Sinne, lasst es uns angehen – auf ein gutes neues Jahr.

Bernhard Christian Erfort
Vorsitzender des ökumeischen Polizeiseelsorgebeirats

09. Januar 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Neujahrsempfang

Zum ökumenischen Gottesdienst und zum anschließenden Neujahrsempfang lädt die Polizeiseelsorge der Pfalz, am Donnerstag, 9. Januar 2020, um 15 Uhr, in das Priesterseminar St. German, Am Germansberg 60, nach Speyer ein.

28. Dezember 2019 von Bernhard Christian Erfort
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ADVENTure

Weihnachtsgruß der Polizeiseelsorger
 
„Adventure“ – Wer genau hinschaut, entdeckt in diesem englischen Wort für „Abenteuer“ auch das deutsche Wort „Advent“. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet Advent „Ankunft“. Abenteuer Ankunft. Plötzlich kommen diese beiden Worte in Beziehung. Eine Ankunft hat immer auch etwas von Abenteuer.
 
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie groß die Aufregung und Vorfreude war, wenn mein großer Bruder ausländische Kommilitonen vom Studium mit nach Hause gebracht hat, oder mein Onkel sein seltenes Kommen angekündigt hat. Da war immer was los, es gab viel zu erzählen, der eigene Horizont hat sich geweitet.
 
Abenteuer Ankunft. Wer ankommt – war vorher unterwegs. Wer unterwegs war – hat etwas erlebt. Wer etwas erlebt hat – hat etwas zu erzählen.
 
Wenn wir uns die biblischen Berichte rund um Weihnachten betrachten, dann haben da viele Menschen etwas erlebt. Etwas ganz Besonderes, etwas Einmaliges, etwas  Unbegreifliches, Abenteuerliches: Dieser große Gott wird in einem winzig kleinen Kind  einer von uns!
 
Abenteurer brauchen wache Sinne, sonst übersehen Sie die Schönheiten der Natur und verpassen die atemberaubendsten Momente. Abenteurer sind aufmerksam und achtsam.  Dazu wollen wir in diesem Advent ermutigen: aufmerksam und achtsam für die kleinen Dinge im Alltag zu sein. Vielleicht entdecken wir im Kleinen wirklich Großes!
 
Wir wünschen Ihnen eine entdeckungsreiche ADVENTure-Zeit und ein gesegnetes  Weihnachtsfest daheim im Kreise Ihrer Angehörigen, im Dienst an Weihnachten  und Neujahr, auf einer Ihrer Dienststellen oder in der Ferne, dazu ein erfolgreiches, gesegnetes Jahr 2020.
 
Ihre Polizeiseelsorge
Anne Henning und Patrick Stöbener

01. Dezember 2019 von Bernhard Christian Erfort
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