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Herbstkonzert

Polizeiorchester des Saarlandes

Das Polizeiorchester des Saarlandes gastiert am 25. Oktober 2018, um 19:00 Uhr, zum traditionellen Herbstkonzert der Polizeiseelsorge im Dom zu Speyer.

Das Polizeiorchester des Saarlandes, mit Sitz in der Landeshauptstadt Saarbrücken, ist ein professionelles und modernes Blasorchester, welches sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürger versteht. Das Orchester leistet bei seinen Auftritten Öffentlichkeitsarbeit für die Polizei.

Neben aktiven Polizeibeamten, die regelmäßig Vollzugsdienst verrichten, besteht das Orchester auch aus studierten Berufsmusikern, die national und international auftreten. Bei der Vielzahl von Auftritten, die während eines Jahres stattfinden, stellen die Mitglieder des Polizeiorchesters fortwährend unter Beweis, wie flexibel und wandlungsfähig sie sind. Egal ob Schulkonzerte, Empfänge, Rundfunkübertragungen, hochkarätige Tanzveranstaltungen oder ganz klassisch im Konzertsaal, das Orchester mit seinem musikalischen Leiter Peter Kästner trifft stets den richtigen Ton und weiß sich auch fernab der traditionellen „Blasorchesterpfade“ professionell zu präsentieren.

Man darf auf die diesjährige Liedauswahl gespannt sein, mit der das Polizeiorchester des Saarlandes den sakralen Raum des romanischen Kaiserdomes zum Klingen bringen wird.

Herzlich laden das Polizeipräsidium Rheinpfalz und der Ökumenische Polizeiseelsorgebeirat des Bistums Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz zu einem musikalischen Abend mit dem Polizeiorchester des Saarlandes, am 25. Oktober 2018, um 19:00 Uhr, in den Dom zu Speyer ein. Der Eintritt ist frei.

21. September 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Leben ohne Sofort

Manchmal scheint alles gleichzeitig auf uns einzuströmen. Dienstlich steigen ständig die Anforderungen. Privat steht einiges an und schließlich haben wir auch noch bestimmte Erwartungen an uns selbst. In dieser Gemengelage können wir ganz schön außer Atem kommen. Das Gefühl, dem eigenen Leben hinterher zu rennen schleicht sich ein, gepaart mit der Angst, dabei selbst auf der Strecke zu bleiben.

Das Seminar „Leben ohne Sofort“ ist deshalb ein Angebot für Polizeibedienstete, innezuhalten und gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir selbst unseren Alltag sinnvoll und freudvoll verändern können, wenn wir uns und unsere Bedürfnisse ernst nehmen.

Das Seminar findet vom 15. bis 17. Oktober 2018 im Butenschoen-Haus in Landau in der Pfalz statt. Alle Infos findet ihr hier (.pdf) → Für die Teilnahme kann Sonderurlaub auf dem Dienstweg beantragt werden.

24. September 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Achtsamkeit to go

Ein Tag des Perspektivenwechsels

Wie oft hasten wir durch unseren Alltag und sind dabei getrieben von allem, was wir glauben, noch erledigen zu müssen?! Wie häufig fühlen wir uns anderen gegenüber verpflichtet, dies oder das tun zu müssen, obwohl wir anderes als viel wesentlicher erachten?! Und schließlich: Wie oft übersehen wir die Schönheit und Bedeutung des Augenblickes, weil wir entweder in der Vergangenheit feststecken oder uns Sorgen um die Zukunft machen?!

Das Konzept „Achtsamkeit“ holt uns in genau dieser Gemengelage ab, um uns sanft und klar auf das zu fokussieren, was jetzt bedeutsam ist.

Sie haben an diesem Tag die Möglichkeit, zu verstehen, warum wir uns das Leben manchmal schwerer machen, als es notwendig wäre. Darüber hinaus können Sie einfache Methoden kennenlernen, die Sie dabei unterstützen, Ihren Tag so zu gestalten, dass Sie den Herausforderungen begegnen und dabei Heiterkeit, innere Ruhe und Gelassenheit spüren.

Da wir im letzten Jahr, aufgrund der großen Nachfrage, etliche Absagen erteilen mussten, bieten wir das Seminar „Achtsamkeit to got“ auch in diesem Jahr mit gleichem Inhalt und Ablauf an.

Das Seminar ist für Polizeibedienstete und findet am 5. September 2018, von 9:30 Uhr bis etwa 16:30 Uhr, im Protestantischen Bildungszentrum Butenschoen-Haus, in 76829 Landau/Pfalz, statt. Die Veranstaltung wird vom ökumenischen Polizeiseelsorgebeirat unterstützt. Der eigene Kostenbeitrag beträgt 15 Euro. Für die Teilnahme kann Sonderurlaub auf dem Dienstweg beantragt werden.

Infos und Anmeldung (.pdf) →

14. August 2018 von Bernhard Christian Erfort
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„Ich bin heut‘ mal weg“ – Last Minute Pilgern

Pfälzische Weinstraße mit der Kalmit im Hintergrund

Den ersten Pilgertag im Juni verpasst? Kein Problem… gerne laden wir euch ein, am 29. August 2018, wieder mit uns zu pilgern.

Nachdem im Jahr 2017 die Pilgertage auf große Resonanz gestoßen sind, laden wir auch in diesem Jahr zu „Ich bin heut´mal weg“ – Pilgertagen ein.

Frei nach Hape Kerkeling versuchen wir den Alltag hinter uns zu lassen und beim gemeinsamen Pilgern, Natur, Mensch und Gott miteinander in Verbindung zu bringen.

Am Dorfrand entlang, durch den Pfälzer Wald, vorbei an warmen Sandsteinfelsen mit überraschenden Aussichtspunkten, halten wir in der Natur und an besonderen Orten auf dem Pilgerweg inne.

Beim Pilgern geht es um: Achtsamkeit, Entschleunigung, bewusstes Wahrnehmen mit allen Sinnen, Durchhalten und Durchatmen, Innehalten, in Verbindung kommen und letztlich auch ums Ankommen.

Wir wollen mit dem Angebot „Ich bin heut mal weg“ – auch Kurzentschlossenen die Möglichkeit bieten,
privaten und beruflichen Herausforderungen mit neuer Energie und Lebensfreude entgegenzutreten.

Wir pilgern auf „normalen“ Wanderwegen im normalen Wandertempo. Auf der Kalmit werden wir zusätzlich die Möglichkeit haben, uns mit Pfälzer Gerichten zu stärken. Bitte an Regenbekleidung, festes Schuhwerk, Rucksack mit Wanderproviant denken.

Termin: 29. August 2018, 9:30 Uhr bis etwa 16:00 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz oberhalb des Ortes 67487 Maikammer
Von der Autobahn oder der Weinstraße kommend, fahren Sie in Richtung „Maikammer“ ab. Im Kreisel an der Aral-Tankstelle in den Ort Maikammer hineinfahren. Der Hauptstraße den Berg hinauf folgen. Sie macht eine Links-, dann eine Rechtskurve. Kurze Zeit später rechts abbiegen, dem Straßenschild Richtung „Kalmit“ folgen. Dann weiter den Berg hochfahren. Etwa 10 bis 20 Meter vor dem Ortsausgangsschild links auf den Wanderparkplatz abbiegen. Dort treffen wir uns um 9.30 Uhr.
Anmeldung und Infos: anne.henning@evkirchepfalz.de

13. August 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Sommerkonzert

Foto: Bru-nO (Pixabay)

Herzlich laden wir ein, zum zweiten Sommerkonzert der ökumenischen Polizeiseelsorge, am 10. August 2018, um 19 Uhr, in die protestantische Kirche Lachen.

„Love is in the air…“ – Liebe liegt in der Luft. Eigentlich tut sie das immer, als göttliche Liebe, verwandtschaftliche Bande, als erotische Liebe. Doch wie lässt sich ihr besser nachspüren, als an einem lauen Sommerabend bei toller Musik und Texten, die zum Nachdenken anregen?

Mal rockig-poppig, mal leise und meditativ…

„Two Moments“ (Angelika und Sigi Rothert, Gesang mit Begleitung), Jan Szopinski (Saxophon), Anne Henning und Patrick Stöbener (Lyriks und Nachdenkliches) wollen Sie durch Klänge und Worte zu einer musikalisch-poetischen Reise inspirieren. 

Der Eintritt ist frei. Spenden und der Getränkeerlös kommen der Arbeit der Polizeiseelsorge zugute.

13. Juni 2018 von Bernhard Christian Erfort
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„Ich bin heut´mal weg“ – Pilgertag

Nachdem im Jahr 2017 die Pilgertage auf große Resonanz gestoßen sind, laden wir auch in diesem Jahr zu „Ich bin heut´mal weg“ – Pilgertagen ein. Der erste findet am 13. Juni 2018 rund um Hauenstein im Pfälzerwald statt.

Frei nach Hape Kerkeling versuchen wir den Alltag hinter uns zu lassen und beim gemeinsamen Pilgern, Natur, Mensch und Gott miteinander in Verbindung zu bringen.

Am Dorfrand entlang, durch den Pfälzer Wald, vorbei an warmen Sandsteinfelsen mit überraschenden Aussichtspunkten, halten wir in der Natur und an besonderen Orten auf dem Pilgerweg inne.

Beim Pilgern geht es um: Achtsamkeit, Entschleunigung, bewusstes Wahrnehmen mit allen Sinnen, Durchhalten und Durchatmen, Innehalten, in Verbindung kommen und letztlich auch ums Ankommen.

Wir wollen mit dem Angebot „Ich bin heut mal weg“ – auch Kurzentschlossenen die Möglichkeit bieten,
privaten und beruflichen Herausforderungen mit neuer Energie und Lebensfreude entgegenzutreten.

Wir pilgern auf „normalen“ Wanderwegen im normalen Wandertempo. Bitte an Regenbekleidung, festes Schuhwerk, Rucksack mit Wanderproviant denken.

Infos und Anmeldung (.pdf) →

12. Mai 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Wie handle ich richtig?

»Wenn dein Gewissen dich nach einer Entscheidung plagt…« – der Fall des Polizisten Roland Schlosser, Ehrenvorsitzender des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats im Bistum Speyer und in der Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche). Er entließ 1993 eigenmächtig einen Asylbewerber aus einer Arrestzelle. Die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN → hat ihm sieben Fragen gestellt, seine Antworten findet ihr hier →

27. April 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Last Minute Angebot

Wichtiger Hinweis für Polizeisenioren!

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand,

die in der nächsten Woche stattfindende Seniorenfreizeit → ist noch nicht ganz ausgebucht. Wir haben noch einige Plätze frei. Es lohnt sich dabei zu sein.

Das Programm könnt ihr hier (.pdf) → einsehen.

Wir sind eine muntere Gruppe von derzeit 31 Personen. Die Bildungs- und Freizeitstätte „Heilsbach“ ist behindertengerecht ausgebaut – bei uns freuen sich alle!

Für Rückfragen steht Ihnen Roland Schlosser, Telefonnummer 06349 1835, gerne zur Verfügung.

18. April 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Erwachsen glauben…

…ist wie Fahrradfahren ohne Stützräder

Viele Menschen, die sich vom Glauben abgewandt haben, sind enttäuscht von den Kirchen. Für sie steht der Glaube im Widerspruch zu ihrer Lebenserfahrung, wissenschaftlich und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Doch erwachsen glauben bedeutet, die ständigen Veränderungen im Leben, die eigene Spiritualität, sowie die Suche nach Sinn in einem konstruktiven Miteinander zusammenzudenken.

Herzlich laden wir Polizeibedienstete vom 28. bis 30. Mai 2018, auf die Ebernburg in Bad Münster am Stein, ein, Gott vielleicht ganz neu und ungeahnt anders zu erleben. Anmeldung und Infos bei Anne Henning, anne.henning@evkirchepfalz.de.

Seminarprogramm (.pdf) →

03. April 2018 von Bernhard Christian Erfort
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Wer zuletzt lacht … frohe Ostern!

Kennen Sie Lachyoga? Wir haben davon das erste Mal während einer Tagung mit Polizistinnen und Polizisten gehört. Ein Beamter erzählte von seinen Lachyogakursen. Die Methode klingt eigentlich ganz einfach. Durch Dehn-, Klatsch- und Atemübungen wird zunächst ein künstliches Lachen erzeugt, das nach einer Weile in ein echtes Lachen übergeht. „Fake it, until you make it“, in etwa „Tu so als ob, bis es echt wird“ ist eine der Anweisungen in Übungsstunden.

Lachen entspannt und befreit. Es löst Verhärtungen im Denken ebenso wie im Körper. Deshalb wird es künstlich provoziert, damit wir den Ballast einfach ablachen können. ‚Da würde ich mir ja ganz schön blöd bei vorkommen. Ich mache mich doch nicht freiwillig zum Affen‘, mag jetzt der eine oder die andere von Ihnen denken. Das können wir gut nachempfinden. Als wir davon hörten, haben wir uns auch erstmal skeptisch angeschaut.

Aber mal im Ernst: Machen wir im Alltag nicht oft etwas ganz ähnliches wie beim Lachyoga? Nur umgekehrt? Eine Sorge löst die andere ab. Oft schauen wir vor allem auf das, was uns fehlt und erachten als normal, was wir haben, anstatt uns daran zu freuen. Darüber hinaus sehen und erleben Sie in Ihrem Beruf manches, was einen schon mal am Guten im Menschen zweifeln lässt.

Trotzdem malen wir das Leben oft in dunkleren Farben als es ist. Denn leider ist es wissenschaftlich erwiesen, dass wir die schlechten Nachrichten in unserem Gehirn wesentlich besser und nachhaltiger abspeichern als die guten. Das hängt mit unserer Abstammung vom Affen ab. In der Wildnis mussten die ersten Menschen ständig auf Gefahren gefasst sein. Wer blauäugig durch die Welt lief, wurde schnell vom Säbelzahntiger gefressen oder bekam von der um Nahrung konkurrierenden Nachbarsippe eins über die Rübe. Unsere Vorfahren hatten wenig zu lachen.

Bei uns heute sieht das allerdings anders aus. Uns geht es materiell in der Regel ziemlich gut. In unseren Breiten ist auch die Furcht vor dem freilaufenden Tiger unbegründet. Und der andere schnappt uns im Alltag eher den Parkplatz weg, als uns zu bedrohen. Trotz der Situationen die uns ärgern oder Kummer machen, haben wir eine ganze Menge zu lachen. Trotzdem lässt uns die Programmierung des Teils unseres Gehirns, der aus der Steinzeit stammt, immer noch oft in Habacht-Stellung verharren, statt der Situation durch ein entspanntes Lachen die Schärfe zu nehmen.

Im Mittelalter entstand die Tradition des Osterlachens. Am Ostermorgen erzählte der Pfarrer Witze oder machte Blödsinn auf der Kanzel, um die Gemeinde zum Lachen zu bringen. Das war also ein ähnliches Prinzip wie beim Lachyoga. Durch einen absichtlich gesetzten Reiz wurde das Lachen der Gemeinde provoziert. Der Sinn dahinter aber geht tief. Denn am Ostermorgen wird der Tod ausgelacht. Die Auferstehung Christi zeigt, dass der Tod auf gewisse Weise machtlos geworden ist. Es gibt ein Leben nach dem Leben. Der Tod ist nur ein Übergang. Deshalb sind wir frei. Das letzte Wort hat das Leben! Diese Nachricht ist so großartig, dass wir glatt vor Ehrfurcht erstarren könnten. Da kommt das Osterlachen gerade recht, um diese Starre zu lösen und freudig lachend miteinzustimmen: „Er ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“

Mit herzlichen Grüßen zum Osterfest,
Ihre Polizeiseelsorge
Anne Henning und Patrick Stöbener

31. März 2018 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Polizeiseelsorge | Kommentare deaktiviert für Wer zuletzt lacht … frohe Ostern!

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